
Mein Göttingen
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Momente

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Historische Einblicke und musikalische Akzente
Durchschreite das ehemalige Accouchierhaus, wo einst Frauen unter medizinischer Betreuung ihre Kinder zur Welt brachten und heute musikwissenschaftliche Geschichte geschrieben wird. Ein architektonisches Highlight ist das Treppenhaus mit seinem einzigartigen Ringgeländer, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.

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Moderne Bühnenkunst hautnah
Hier wird Theater zum Erlebnis für jeden, der frische und gewagte Inszenierungen liebt. Es ist der perfekte Ort, um in spannende Geschichten einzutauchen, die mal zum Lachen bringen, mal zum Nachdenken anregen. Hier spielt man mit Herz und Mut zur Innovation.

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Coole Eventlocation
Zwischen den historischen Mauern einer ehemaligen Lokrichthalle entfaltet sich ein vielseitiges Programm aus Konzerten, Shows, Messen und Tagungen. Mit drei barrierefreien Hallen, die auf einer Gesamtfläche von 9.400 m² verteilt sind, bietet dieser Ort ein einzigartiges Ambiente für unvergessliche Veranstaltungen.

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Naturbad in Göttingen
Nimm die große Rutsche ins kühle Nass, wo auf Natürlichkeit gesetzt wird. Das Parkbad ist eines der wenigen Naturbäder, wo auf chemische Reinigungsmittel verzichtet wird. Mit knapp 20.000 m², Schwimmbahnen, Springtürmen und Rutschen bietet dieser Ort an heißen Tagen eine erfrischende Auszeit. Lass den Tag im angrenzenden Strandhaus 37 mit einem Cocktail ausklingen.

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Zeitgeschichte zwischen den Zeilen
Beim Besuch des Denkmals für König Wilhelm IV wirst du mit zwei gegensätzlichen Perspektiven konfrontiert: der Wunsch, es als steinernes Zeugnis der Vergangenheit zu bewahren, und der Drang, durch seine Veränderung kolonialismuskritische Statements zu setzen. Diese Dynamik bietet eine einzigartige Gelegenheit, tief in die vielschichtigen Debatten um Erinnerungskultur und geschichtliche Verantwortung einzutauchen.

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Moderne im historischen Gewand
Die Kirche ist die erste katholische Kirche der Stadt, die nach der Reformation (1787/89) gebaut wurde. Der neobarocke Turm entstand 1892. Der Innenraum erhielt 2014/15 sein heutiges, reduziertes Aussehen.

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Auf den Spuren der Pilger
Start: Tourist Information, Zindelstr., Nikolaistr., Bürgerstr. überqueren und der Lotze-Straße folgen bis zum Sandweg, nach rechts abbiegen bis Überweg (Zebrastreifen), an den Sportanlagen vorbei in eine Allee einbiegen (Achtung: Einfahrt verdeckt durch Hecke), geradeaus durch ein kleines Tal bis Kiessee, an Rosdorf vorbei bis Bahnübergang, nach links in Richtung Leine und nach 20 m rechts abbiegen. Am Ende des Rad- und Wirtschaftsweges nach rechts in Richtung Obernjesa. Bis zum Kreisel an der L 573 fahren und am Radweg entlang bis Obernjesa. Durch den Ort, weiter auf einem Radweg über Klein Schneen nach Friedland.
Rückfahrt: Von Friedland nach Groß Schneen durch die Feldmark (leider keine Schilder). Am Dorfende Friedland nach links abbiegen und über die Holzbrücke die Leine queren. Nach weiteren 100 m auf dem Radweg links abbiegen und auf den doppelten Betonstreifen weiterradeln.Vor Groß Schneen, nach rechts abbiegen und bis zur B 27 fahren. Durch den Ort nach Norden radeln bis zum Schild „Ludolfshausen“. Auf dieser Straße nach 500 m links abbiegen in Richtung Ballenhausen. Durch den Ort fahren nach Reinhausen. In Reinhausen rechts abbiegen und in den Ort fahren. Sie können die Klosterkirche besuchen und die Felsen an der Durchgangstraße bewundern. Auf der Durchgangstraße zurück bis zum Kreisel und dem Radweg nach Diemarden folgen. Vor der Kirche in die Bahnhofstraße einbiegen und auf dem Radweg, an der Garte längs bis auf den Asphaltweg, nach 200 m auf dem Schotterweg / später auf Asphaltweg bis Geismar fahren, Am Rischen links abbiegen und dem Radweg bis zur B27 folgen. Auf dem Radweg bis zur Kiesseestraße fahren, rechts abbiegen, nach ~ 200 m links in die Großkurthstraße einbiegen, über die Ortelsburger Straße, Elbinger Straße bis zum Neuen Rathaus.

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Historisches Flair und Gelassenheit
Dieser Ort zieht besonders an warmen Tagen zahlreiche Jugendliche und Studenten an. Umgangssprachlich wird der Platz liebevoll 'Willi' genannt. Er ist nicht nur ein Treffpunkt für Studierende, sondern auch ein Ort der Geschichte und Entspannung. Umgeben von historischen Bauten gibt es viel Grünfläche und gemütliche Bänke, die zum Verweilen einladen. Die alten Gebäude verleihen diesem Ort eine ganz besondere Atmosphäre.

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Diskussion im Bubblechair
Komm vorbei, es erwarten dich inspirierende Ausstellungsstücke, informative Präsentationen und interessante Vorträge. Hier kannst du in aktuelle Diskussionen einsteigen und deine Meinung formen, während du in bequemen Stühlen Platz nimmst und dich in eine individuelle "Bubble" begibst. Zusätzlich kannst du an Sonderausstellungen, Führungen und Rundgängen teilnehmen, die deinen Wissenshunger stillen werden. Es warten vielfältige Veranstaltungen, von Basisausstellungen bis hin zu Zeichenworkshops für Erwachsene, geleitet von der talentierten Künstlerin Ruth Reiche.

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Ein Ort der Ruhe und Aktivität
Zwischen sanften Wiesen und dem kristallklaren Wasser des Sees findest du einen perfekten Mix aus Entspannung und Freizeitaktivitäten. Genieße Spaziergänge auf der malerischen Uferlinie, entdecke die reiche Vogelwelt oder miete dir ein Tret- oder Ruderboot für eine entspannte Fahrt über das glitzernde Wasser. Am Abend laden gemütliche Grillplätze und das Café am See zum Verweilen ein.

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Über den Dächern der Stadt
Früher von Torwächtern bewohnt, wurde der Turm zu einer Studentenwohnung umgebaut und beherbergt heute einen Andachtsraum. Nach über 250 Stufen erreicht man eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt und ihre Geschichte. Hier, in luftiger Höhe von 62 Metern, offenbart sich das malerische Leinetal im Norden und Süden, während sich im Osten der Göttinger Wald erhebt und im Westen die Ausläufer des Weserberglandes und des Solling zu sehen sind. Interessante Führungen finden samstags um 12 Uhr statt, und auch individuelle Termine sind nach Vereinbarung im Gemeindebüro möglich. Ein besonderes Highlight ist der Turmbläser Marten Bock, der jeden Samstag um 11 Uhr Choräle vom Turm in die Stadt hinabspielt, eine Hommage an die Tradition der Turmbläser.

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Historisches Grillfest
Dieses besondere Denkmal kennt der ein oder andere unter dem Namen “Elefantenklo”. Es wurde im 1903 eingeweiht und hat im Laufe der Zeit einige Veränderungen erlebt. Ursprünglich bestand das Denkmal aus sechs Pfeilern, die in einem Halbkreis um den Turm angeordnet waren. Diese Pfeiler sind heute nicht mehr Teil des Denkmals. Hier kann man aber nicht nur etwas Geschichte lernen: Der Platz wird heute gern als Grillstelle genutzt, eine wirklich authentische Erfahrung, die jeder ausprobieren sollte! Wann hat man schonmal die Gelegenheit, eine historische Stätte zu besuchen und dabei ein Grillabenteuer zu schaffen. Also genießt euer Grillfest am Elefantenklo und schwelgt in der Geschichte dieses einzigartigen Ortes!

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Sternengeschichte hautnah
Mit einer Geschichte, die vor über 250 Jahren begann, ist diese historische Warte ein einzigartiges Wissenschaftsdenkmal. Sie wurde im 19. Jahrhundert errichtet und ermöglichte bahnbrechende Forschung dank ihrer besonderen Architektur. In dieser bedeutenden Einrichtung arbeitete und wohnte auch der renommierte Physiker und Astronom Carl Friedrich Gauß. Die Sternwarte ist ein faszinierendes Zeugnis der astronomischen Erforschung und bietet Besuchern einen Einblick in die Welt der Sterne und Planeten. Man kann an geführten Touren teilnehmen, bei denen die Tore zu diesem besonderen Ort geöffnet werden.

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Ein ganz besonderes Kinoerlebnis
Hinter den Türen einer sorgfältig restaurierten Baptistenkirche wartet eine Welt des anspruchsvollen Kinos, die jeden in ihren Bann zieht. Im liebevoll gestalteten Ambiente kann man sorgfältig kuratierte Arthouse-Filme genießen und sich von der Filmkultur in Göttingen inspirieren lassen. Der geheimnisvolle Charme dieses Kinos wird euch bei jedem Besuch aufs Neue verzaubern. Das Kino ist Teil des Europäischen Filmfestivals und bietet neben dem Filmprogramm auch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Live-Konzerten, Ausstellungen und Theateraufführungen.

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Dem Genie auf der Spur
Gauß nutze das Haus für magnetische Experimente, da er hierfür die Sternwarte nicht nutzen konnte, weil sie zu viel magnetischen Einfluss auf seine Experimente gehabt hätte. Die heutige T-Form des Gebäudes enztstand erst 1866. Durch die Trennung der erdmagnetischen Abteilung von der Sternwarte verließ auch das Gauß-Haus seinen ursprünglichen Platz und zog zur Erdbebenwarte auf den Göttinger Hainberg.

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Historisches Fachwerk trifft geistiges Erbe
Wandere durch Straßenzüge voll saniertem Fachwerk aus dem 15. bis 18. Jahrhundert und bestaune das älteste Wohnhaus (Haus Nr. 6)Göttingens aus dem Jahr 1495. Lass dich in der Paulinerkirche, einst Klosterkirche und nun Wissensschatz, von meterhohen Regalen voll ledergebundener Bücher und dem Knarzen des Parkettbodens unter deinen Schritten in eine andere Zeit versetzen.

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Zeitreise ins Mittelalter
Durchschreite die Türen und finde dich umgeben von der gotischen Architektur einer Kirche, die ursprünglich aus dem Jahr 953 stammt. Bewundere den großartigen Flügelaltar aus dem Jahre 1499, ein Meisterwerk der mittelalterlichen Kunst, das bis heute in seiner ursprünglichen Pracht erhalten ist.

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Capture the Moment: Die Paulinerstraße in Göttingen als Foto-Hotspot
Der perfekte Fotospot in Göttingen? Die Paulinerstraße! Mit ihrer charmanten Atmosphäre und den historischen Fachwerkhäusern ist sie ein wahres Paradies für alle Foto-Enthusiasten. Die bunten Fassaden bieten eine tolle Kulisse für farbenfrohe Porträts.
Also schnappt euch eure Kamera und erkundet die Paulinerstraße in Göttingen - der ideale Ort für ein Insta-worthy Fotoshooting.

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Natürlich baden direkt in Göttingen!
🌞💦 Den perfekten Sommertag verbringen? Das geht im Naturerlebnisbad Grone! 🏖️🏊♂️
Dieses Freibad ist nicht nur ein Bad, es ist ein einzigartiges Naturerlebnis mitten in Göttingen. Hier könnt ihr zwischen 25m-Sportbecken und Nichtschwimmerbereich mit Kies wählen, euch von den Sprungfelsen stürzen oder auf der Breitwellenwasserrutsche und der Bockrutsche den Kick suchen. Abkühlen, Sonne tanken und Spaß haben - das ist das Naturerlebnisbad Grone.
🏐🍃 Aber das ist noch nicht alles! Für die Sportbegeisterten unter euch haben wir vier Beachvolleyballfelder und einen Beachhand-/fußballplatz. Wenn ihr euch nach einem aufregenden Match entspannen wollt, besucht unseren Naturerlebnispfad, oder genießt eine erfrischende Pause am Freibadkiosk.

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Schwebende Entspannung
Genieße ein unvergleichliches Schwebgefühl, ähnlich dem im Toten Meer, kombiniert mit purer Gesundheit und Wellness. In der letzten Pfannensaline Europas, umgeben von historischem Charme, kannst du einzigartige Salz-Anwendungen erleben und dich in einem Ambiente erholen, das Tradition und Natur vereint.

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Badevergnügen für die ganze Familie
Das Bad mit mehreren Schwimmbecken, Großwasserrutsche, 10m-Sprungturm, Wasser- und Spiellandschaft sowie Trimmanlage und Ballspielfläche hat sich im Laufe der Zeit den wechselnden Bedürfnissen der Gäste angepasst. Im Sommer finden hier Open-Air Kino-Vorführungen statt.

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Gedenken an die Göttinger Synagoge
Vor dir erhebt sich ein flammenförmiges Mahnmal aus 86 glänzenden Edelstahl-Dreiecken, die sich nach oben hin verjüngen und verdrehen, ein kraftvolles Symbol des Gedenkens. Unter deinen Füßen der Davidstern, umgeben von fünf Bronze-Namenstafeln, die an 282 jüdische Bürger*innen erinnern, die im Nationalsozialismus ermordet wurden. Diese stille Gedenkstätte lädt ein, innezuhalten und die Geschichte der Göttinger jüdischen Gemeinde zu reflektieren.

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Geheimnisse der Marienkirche
Durch einen kleinen Durchgang unter dem Turm eines alten Stadttors trittst du in eine Welt aus dem Jahr 1512 ein, wo die Überreste des Marienalters von 1524 und die Klänge der Mahrenholz-Furtwängler-Orgel von 1926 auf dich warten.

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Urban Art und Kultur hautnah
Von coolen Graffiti an Bauzäunen bis hin zu einem vielfältigen Programm aus Konzerten, Messen und Ausstellungen – genieße eine lebendige Mischung aus Kunst und Unterhaltung, umgeben von der jugendlichen, alternativen Atmosphäre einer Universitätsstadt.

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Künstlerisches Erbe
Auf der begrenzten, nahezu quadratischen Fläche zweier niedriger Türflügel ließ Weber in aufwendigem Gussverfahren eine kontrastreiche Bildkomposition, verteilt auf verschiedene Reliefstärken und Raumtiefen, entstehen.
Das Thema, ebenso wie dessen formale und motivische Umsetzung, hatte sich der Künstler dabei selbst gestellt: Durchwoben von mehr als 500 menschlichen Figuren bettet Weber die Geschichte Göttingens – darunter auch die Universitätsgründung - in die Geschichte Mitteleuropas ein.

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Geschichtsträchtige Gaumenfreuden
Genieße Kulinarik in einem Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert, während du die kunstvollen Schnitzereien an der Fassade bewunderst. Hier, wo einst die älteste Weinstube Deutschlands beheimatet war, verspricht das Bacon Supreme mit Burgern, Spare Ribs, Schnitzel und Kaiserschmarrn ein einzigartiges Altstadtfeeling.

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Dem Landesvater seine Göttinger Sieben
Die Idee geht auf die Initiative von privaten Stiftern aus Göttingen und dem Göttinger Umland zurück.
Sieben Göttinger Professoren protestierten 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover durch König Ernst August. Die Universität entließ sie und verwies sie des Landes.
Die Göttinger Sieben stehen für Zivilcourage und für die Entwicklung des Liberalismus in Deutschland. Die Skulptur von Christiane Möbus nimmt Bezug auf das Reiterstandbild des Königs vor dem Bahnhof in Hannover. Der Sockel ohne Herrscher ist ein Denkmal für die Souveränität der Bürgerinnen und Bürger, für Freiheit und für Demokratie.

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Ein Kulturschatz
Das Gebäude wurde 1888/89 von Hofbaumeister Gerhard Schnitger nach dem Vorbild des großherzoglichen Hoftheaters in Oldenburg gebaut. Den Namen Deutsches Theater erhielt es 1950 unter dem Intendanten Heinz Hilpert. Als größtes der Göttinger Theater bietet es einen Repertoirebetrieb auf vier Bühnen. Das Große Haus hat knapp 500 Plätze.
Theater für Kinder und JugendlicheRegelmäßig stehen Bühnenstücke auf dem Spielplan des DT, die sich speziell an das junge Publikum richten. Darüber hinaus gibt es ein breitgefächertes theaterpädagogisches Angebot zum Mitmachen.

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Haus des Abel Bornemann
Dieser Fachwerkbau, auch Börnersches Haus genannt, stammt aus der Früh-Renaissance (1536), weist aber auch noch gotische Stilelemente auf. Die sogenannte „Utlucht“, der kleine Erker im ersten Stock, ist typisch für diese Zeit. Durch das Tor gelangt man in die Passage „Börnerviertel“ mit seinen Kneipen und Restaurants.

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Studentenknast von damals
Das ehemalige Studierendengefängnis in Göttingen, das heute als Göttinger Karzer bekannt ist, erzählt Geschichten von vergangenen Zeiten. Hier wurden früher Studenten für Vergehen ihrer Zeit bestraft. In den engen Zellen kann man noch heute die Spuren der Studenten entdecken, die ihre Zeit im Karzer verbracht haben. Die Wände sind mit Graffiti verziert und lassen einen Blick auf das studentische Leben im 18. und 19. Jahrhundert werfen. Eine Besichtigung des Göttinger Karzers ermöglicht es, in die Vergangenheit der Universitätsstadt einzutauchen und mehr über die Geschichte der Studenten zu erfahren. Besichtigen könnt ihr den historischen Karzers am Wilhelmsplatz während einer Stadtführung.

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Kunst und Kultur an einem Ort
Genieße eine einzigartige Mischung aus Tanz und Kunst in der alten Fechthalle, wo du bei art la danse nicht nur Zuschauer bist, sondern auch selbst das Tanzbein schwingen kannst. Von der Kostümshow bis zum Kunstverein im Künstlerhaus – ein Abend gefüllt mit kreativer Energie und der Möglichkeit, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern sie zu leben.

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Gotische Pracht und himmlische Aussichten
Der begehbare Turm offenbart einen atemberaubenden Blick über die Göttinger Altstadt, während der Flügelaltar Geschichten aus der Bibel lebendig werden lässt. Ein monumentales Erlebnis von Geschichte, Kunst und Spiritualität, umrahmt von der einzigartigen Ausmalung des Innenraums.

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Klangvolle Geschichten aus gotischen Türmen
Jeden Samstag um 11 Uhr weckt ein Flügelhorn von den zwei unterschiedlichen Türmen herab nicht nur die eilenden Samstagseinkäufer, sondern auch die Neugier auf vergangene Jahrhunderte. In diesem historischen Juwel der Sakralarchitektur, das direkt hinter dem Alten Rathaus thront, verbergen sich nicht nur verborgene Bilder und vergessene Künstler, sondern auch eine ehemalige Türmerwohnung, heute eine Kapelle, die bis 2001 die höchste Studentenwohnung Deutschlands war.

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Zeitreise durch Göttingens Geschichte
Durchstöbere multimediale Exponate der Dauerausstellung „Stadt. Macht. Glaube.“ und begib dich auf eine faszinierende Reise ins 16./17. Jahrhundert, um das Leben in dieser Ära zu erkunden. Entdecke zudem kostbare Stücke kirchlicher Kunst direkt aus Göttingen, die in einem historischen Fachwerkgebäude des 16. Jahrhunderts, dem einzigen noch erhaltenen Adelssitz der Stadt, präsentiert werden.

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Erfindung des Telegraphen
Bereits unmittelbar nach dem Tod Wilhelm Webers 1891 bemühte sich die Stadt um eine Würdigung des Physikers. Mit der Unterstützung zahlreicher (prominenter) Naturwissenschaftler konnte schließlich ein Denkmal für die beiden vielleicht bedeutendsten Gelehrten Göttingens des 19. Jahrhunderts, die in Forschung und Freundschaft eng verbundenen Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber, geschaffen werden.
Im Mittelpunkt der Darstellung steht die populärste Erfindung der beiden Wissenschaftler: der weltweit erste elektromagnetische Telegraph.

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Göttingens Keimzelle
Ursprünglich bestand die Straße aus zwei Teilen und war „die lange Straße im Geismarer alten Dorf“: Der erste Abschnitt führte vom Albanikirchhof bis zum Inneren Tor. 1412 heißt dieser Straßenabschnitt bereits „Platea Geysmariensis Longa“. Der zweite Abschnitt führte vom inneren Tor zum Kornmarkt und lag innerhalb der Stadtmauer. Er wird 1410 als „ante Valvam Geismariensem iuxta Plateam Gronensem“ erwähnt. 1864 schließlich wurde die Lange-Geismar-Straße offiziell benannt, in der noch heute gültigen Schreibweise.
So viel zur Historie – heute ist die Lange-Geismar-Straße eine der spannendsten Seitenstraßen Göttingens – hier ist immer etwas los. Das liegt unter anderem an der Vielfalt aus Kunst, Architektur, Gastronomie und vorwiegend inhabergeführten Geschäften. Wer hier beim Shopping-Bummel nicht fündig wird, der braucht auch nichts.

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Bismarcks Studentenbude
Dieses Häuschen ist der letzte noch erhaltene Wallturm von 1459 – ein Rest der äußeren Stadtbefestigung der Stadt. Seinen Namen erhielt es, weil der spätere Reichskanzler Otto von Bismarck während seiner Studienzeit in Göttingen im Jahr 1833 für etwa ein halbes Jahr wohnte. Eine der Göttinger Gedenktafeln erinnert an diese Zeit. Im Turm ist heute ein kleines Museum zu seinem Gedenken eingerichtet, in dem man auch sein Studierzimmer besichtigt kann.

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Meistgeküssten Mädchen der Stadt
Das Gänseliesel ist eine Hommage an die Gänsemädchen, die damals zum Stadtbild gehörten. Viele dieser Mädchen hießen Elisabeth, darum wurde die Koseform "Liesel" zu Ihrer Berufsbezeichnung.
Seit langer Zeit ist es eine feste Tradition, dass die frisch gebackenen Doktoren und Doktorinnen der Georg-August-Universität dem Gänseliesel einen Besuch abstatten. Nach der mündlichen Prüfung, ausgestattet mit einem Doktorhut, werden sie in einem geschmückten Bollerwagen zum Markt gefahren.
Hier gilt es, mit sportlichem Einsatz den Brunnen zu erklettern und dem Gänseliesel einen Kuss aufzudrücken. Dafür erhält es als Dankeschön einen Blumenstrauß. Dieser Brauch macht das Gänseliesel zum meistgeküssten Mädchen der Stadt – obwohl es niemals zurück küsst.

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Vierfacher Ausblick
Diese Bronzeplatte im Straßenpflaster genau an der Ecke Kornmarkt/Markt zeigt den Standort, von dem man alle vier Innenstadtkirchen sehen kann. Diese sind im Westen St. Johannis, im Norden St. Jacobi, im Osten St. Albani und im Süden St. Michael. In der Gebäudezeile an der Südseite des Marktplatzes stand das älteste Gildehaus Göttingens von 1251, der „Schuhhof“. Darunter befindet sich ein gotischer Gewölbekeller, in dem heute eine Gaststätte untergebracht ist.

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Verschlungene Wege
Seit über 250 Jahren beherbergt er eine Vielzahl exotischer und heimischer Pflanzen. Der Bereich um den großen Teich ist eine Oase der Ruhe inmitten der Altstadt und lädt zum Verweilen ein. Der Alte Botanische Garten ist ein idealer Ort, um sich von der Hektik des Alltags zu erholen und die Schönheit der Natur zu genießen. Eingänge gibt es an der Weender Straße (neben dem Auditorium Maximum), der Unteren Karspüle 1 und der Wilhelm-Weber-Straße.

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Lebendiges Industriedenkmal
In Europa ist die Saline Luisenhall die einzige, die noch in alter Technik Salz aus natürlicher Sole produziert.
Anhand der Vegetation erahnte ein Göttinger in der Mitte des 19. Jahrhunderts, dass das Erdreich an dieser Stelle besonders salzreich ist. Diese Vermutung bestätigte er anhand von Probebohrungen. In knapp 462 Metern Tiefe stieß er auf Salz. Daraufhin gründete er 1850 die Saline. Noch heute ist es möglich, einen direkten Einblick in die Arbeit vor Ort zu erhalten, denn die Saline ist ein lebendiges Industriedenkmal.

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Unsere Galaxis zu Fuß
Zwei Milliarden Kilometer im Weltall entsprechen einem Kilometer auf dem Planetenweg – das entspricht einer Nachbildung der Sonne und der sie umkreisenden neun Planeten im Maßstab 1:2 Milliarden. Genau genommen sind es nur noch acht, denn Pluto wurde inzwischen ja als Zwergplanet eingestuft.
Der Weg beginnt vor Gebhards Hotel in der Goetheallee und endet am Bismarckturm hoch oben im Hainberg. Bronze-Stelen, die von den Göttinger Künstlern Karin und Reinhold Wittig gestaltet wurden, stellen hierbei die Sonne und die Planeten dar, ebenfalls im selben Maßstab. Doch damit nicht genug: auf jeder Stele liefern Textinfos Wissenswertes zu dem jeweiligen Himmelskörper.

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Ein wahres Meisterwerk
Durch die Weender Straße gehen täglich Hunderte von Menschen – alle haben eins gemeinsam: sie passieren die Hausnummer 62, schräg gegenüber der Einmündung zur Mühlenstraße. Und wenn man schon einmal hier ist, lohnt es sich besonders, den Blick einmal zu heben, denn das – 1549 erbaute – Schrödersche Haus ist ein wahres Meisterwerk des Renaissance-Fachwerkbaus. Über den Schaufenstern der Bekleidungsgeschäfte „Blutsgeschwister“ und „Calzedonia“, in der ersten Etage, tut sich ein wahres Schatzkästchen der Holzschnitzerei auf.

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Kreatives Zentrum der Inspiration
Im Herzen der Stadt befindet sich ein Ort, der die Kreativität zum Leben erweckt. Hier werden faszinierende Werke auf Papier, Fotografie und neuen Medien präsentiert. Der Innenhof beherbergt das beeindruckende "House of Words" des renommierten Künstlers Jim Dine. Bei einem Besuch kannst du in die faszinierende Welt der Kunst eintauchen und dich von den vielfältigen Ausdrucksformen inspirieren lassen. Lasse dich von den einzigartigen Werken verzaubern und entdecke die faszinierende Welt der Kunst im Kunsthaus Göttingen.
Das Kunsthaus bietet Workshops für Kinder, aber auch ein Ferienprogramm an. Dort können Kindergeburtstage gefeiert und an einem Samstag im Monat eine Familienzeit erlebt werden.

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Ein kleines Mädchen vielleicht?
Manche Menschen, die den Kleinen Reinsbrunnen oberhalb der Herzberger Landstraße besuchen, kommen nicht mit leeren Händen. Oft stehen Blumen und andere kleine Geschenke in der Grotte – diese werden in Verbindung mit besonderen Wünschen an die schönen Nixe herangetragen. In ihren Armen trägt die Wasserfrau ein Baby, das sie dem Besucher zu überreichen scheint. Ein kleines Mädchen vielleicht? Genau das soll die Nixe laut Sage können: das Geschlecht eines Wunschkindes beeinflussen.

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Eine Auszeit im Grünen
Endlich ein wenig entspannen. Nicht nur bei schönem Wetter und an Wochenenden trifft man auf der Schillerwiese eine Vielzahl von Spaziergängern, Joggern und Hundebesitzern. Gerade bei Familien ist die Schillerwiese beliebt, das Freizeitangebot umfasst Liegewiesen, Kinderspielplatz „Kletterwald“, Minigolf, Tennisplätze und einen Kiosk.
Zudem finden sich hier viele 80- bis 90- jährige Laub- und Nadelbäume, darunter einige beeindruckende Solitäre und exotische Arten.

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Wundervoller Ausblick auf die Stadt
Der majestätische Bismarckturm thront hoch oben auf dem Hainberg – dieser wurde von 1892 bis 1898 errichtet und Fürst Otto von Bismarck, ehemaliger Student an der Georgia Augusta, gab höchstpersönlich die Erlaubnis, den Turm nach ihm zu benennen.
Es lohnt sich, die zwei Aussichtsplattformen auf 21 und 31 Metern Höhe zu ersteigen: Ihr bekommt einen wundervollen Ausblick auf die Stadt und das Leinetal.
Normalerweise ist der Turm von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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Tierisch füttern
Tauche ein in die faszinierende Welt des Wildgeheges am Kehr. Hier erwarten dich zutrauliche Wildschweine und majestätisches Damwild, die sich gerne aus der Hand füttern lassen – ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein.
Genieße einen entspannten Spaziergang auf dem drei Kilometer langen Rundweg um das Gehege herum und beobachte die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Und für eine kleine Stärkung vor oder nach dem Abenteuer lädt der gemütliche Biergarten am Kehr zu einem erfrischenden Getränk oder einem köstlichen Eis ein.