

Ulm
Das schräge Hotel am Flussufer
Das Schiefe Haus in Ulms Fischerviertel ist eine Sehenswürdigkeit, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Mit seiner einzigartigen Architektur und seiner Geschichte ist es ein wahrer Hingucker.
Das Fachwerkhaus ist nicht nur schief, sondern auch das schiefste Hotel der Welt! Auch wenn es von außen schon beeindruckend aussieht, lohnt es sich, auch einen Blick ins Innere zu werfen. Das Haus hat eine lange Geschichte und ist seit 500 Jahren ein fester Bestandteil des Fischerviertels. Obwohl alles schief ist, steht das Haus immer noch und ist bewohnbar.


Mannheim
Hoch hinaus mit Panoramablick
Den besten Blick über Mannheim erhälst du vom mehr als 200 Meter hohen Fernmeldeturm aus. Mit seiner zentralen Lage zwischen Neckarufer und Luisenpark bietet er eine atemberaubende Aussicht über die Rheinebene und bis in den Odenwald. Genieße den Blick bei einem Essen im Drehrestaurant Skyline, das sich direkt über der Aussichtsplattform befindet! Das Restaurant dreht sich in einer Stunde einmal vollständig um die eigene Achse. Neben Berlin, München und Düsseldorf ist der Mannheimer Fernmeldeturm übrigens einer der wenigen seiner Art, in denen man essen kann.
TIPP: Besonders schön zeigen sich Mannheim und die Region bei Sonnenuntergang. Am besten genießt du den Blick bei einem romantischen Candle Light Dinner im Drehrestaurant.


Görlitz
Fantastischer Rundblick
Der vielleicht schönste Turm am schönsten Ort der Altstadt, dem Untermarkt.
Den Rathausturm können die Besucher mit einer rund einstündigen Führung entdecken, denn es gibt viel zu erfahren in dem 1378 erstmals erwähnten Turm: vom Pranger über den Scharfrichter bis zur Mondphasenuhr und dem Turmwächteralltag. Nach 191 Stufen wird der Aufstieg mit einem fantastischen Blick auf die Dächer der Görlitzer Altstadt aus rund 60 m Höhe belohnt.
Einer alten Legende nach wurde ein früherer Turmwächter bei lebendigem Leib in den Rathausturm eingemauert, weil er bei einem Stadtbrand statt Alarm zu schlagen geschlafen hatte. Sein Kopf prangt heute in der Mitte des Zifferblattes der Turmuhr. Jede Minute öffnet er vor Schreck die Augen und den Mund. Die orangefarbenen Pupillen spiegeln dabei das Feuer des damaligen Brandes wieder.


Chemnitz
Sehenswerte Besonderheit
Die Frage ist berechtigt: Welches ist welches? Ganz einfach: Das Alte sieht neuer aus. Das Neue Rathaus wurde bei den Luftangriffen im Jahr 1945 verschont, das Alte Rathaus und die dahinterliegende Jakobikirche nicht. Die Kostbarkeiten im Inneren des Doppelrathauses wie das bekannte Wandgemälde "Arbeit - Wohlstand - Schönheit" von Max Klinger oder das Gemälde "Die Abwägung" von Neo Rauch können bei einer Rathaus- und Turmführung ebenso erkundet werden wie der Hohe Turm.
Zudem besitzen die Rathäusern jeweils ein Glockenspiel, welche zu bestimmten Zeiten in der Innenstadt zu hören sind. Das Chemnitzer Turmglockenspiel im Neuen Rathaus, auch Carillon genannt, wird mit seinen 48 Glocken von Hand gespielt. Zu Hören ist das Glockenspiel mittwochs und samstags von 10 bis 10:30 Uhr und freitags von 16:30 bis 17 Uhr. Im Alten Rathaus findet man hingegen ein figürliches Glockenspiel mit sechs Bronzefiguren, begleitet von 25 Glocken. Die Figuren symbolisieren Etappen der Chemnitzer Geschichte und drehen sich täglich um 11, 16 und 19 Uhr zur Glockenmelodie.


Chemnitz
Berühmtester Kopf und Wahrzeichen
Er schaut stets etwas grimmig und hat inzwischen auch schon viel gesehen. Der Nischl (das sächsische Wort für "Kopf") ist das Wahrzeichen der Stadt. Die von Lew Kerbel entworfene Skulptur wird umrahmt von einer dahinterliegenden Reliefwand von Volker Beier und Heinz Schumann - beides wurde 1971 feierlich eingeweiht. War er zwischen 1971 und 1989 vor allem Kulisse für sozialistische Jubelfeiern, so ist der 40 Tonnen schwere und 7,10 Meter hohe Koloss heute das beliebteste Chemnitzer Fotomotiv, Skatertreffpunkt und die wohl schwerste Deko für Konzerte am Kopp.


Göttingen
Ein wahres Meisterwerk
Durch die Weender Straße gehen täglich Hunderte von Menschen – alle haben eins gemeinsam: sie passieren die Hausnummer 62, schräg gegenüber der Einmündung zur Mühlenstraße. Und wenn man schon einmal hier ist, lohnt es sich besonders, den Blick einmal zu heben, denn das – 1549 erbaute – Schrödersche Haus ist ein wahres Meisterwerk des Renaissance-Fachwerkbaus. Über den Schaufenstern der Bekleidungsgeschäfte „Blutsgeschwister“ und „Calzedonia“, in der ersten Etage, tut sich ein wahres Schatzkästchen der Holzschnitzerei auf.


Görlitz
Zu Fuß ins Nachbarland
Die Altstadtbrücke verbindet an historischer Stelle die beiden Teile der Europastadt Görlitz/Zgorzelec wieder miteinander und steht symbolisch für das Zusammenwachsen beider Städte. Es braucht nur einen kleinen Spaziergang, um von Görlitz aus über die Altstadtbrücke in die polnische Schwesterstadt Zgorzelec zu gelangen.


Göttingen
Capture the Moment: Die Paulinerstraße in Göttingen als Foto-Hotspot
Der perfekte Fotospot in Göttingen? Die Paulinerstraße! Mit ihrer charmanten Atmosphäre und den historischen Fachwerkhäusern ist sie ein wahres Paradies für alle Foto-Enthusiasten. Die bunten Fassaden bieten eine tolle Kulisse für farbenfrohe Porträts.
Also schnappt euch eure Kamera und erkundet die Paulinerstraße in Göttingen - der ideale Ort für ein Insta-worthy Fotoshooting.


Leipzig
Uniriese. Weisheitszahn. Panorama-Tower.
Das höchstes Bürogebäude und Wahrzeichen der Stadt hat viele Namen! Doch ganz egal, wie man es nennt, von hier lässt sich ein atemberaubender Panoramablick über die Stadt genießen. Mit 142,5 Metern ist es das zweithöchste Hochhaus der neuen Bundesländer und bietet bei gutem Wetter sogar einen Ausblick weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Das Beste: Es erwartet euch nicht nur ein phantastischer Blick über die Skyline der Messestadt, sondern auch das Restaurant Panorama Tower „Plate of Art“ mit leckeren Spezialitäten. Der Eintritt für die Aussichtsplattform beträgt pro Person 5,00 €.


Königsbrunn
Mercateum - der weltweit größte Globus
Das Mercateum in Königsbrunn ist ein beeindruckender Globus - der weltweit größte - mit ebenso interessantem Innenleben! Eine Ausstellung informiert zum Fern- und Seehandel, also den Warenhandel nach Indien und in andere Länder Asiens, Afrikas, Mittel- und Südamerikas.
Der Globus selbst ist einer historischen Kartografie nachempfunden.


Butjadingen
Zeitzeuge der Seefahrtsgeschichte
Beim Besuch der Überreste des historischen Schiffsanlegers verbindet sich die maritime Vergangenheit mit dem Rhythmus der Gezeiten. Hier könnt ihr auf Spurensuche gehen und die Stille genießen, während das Wattenmeer seine Geheimnisse preisgibt - ein Ort zum Innehalten und Fotografieren.


Leipzig
Französische Kaffeekultur & Vintage-Design
#HiddenLeipzig Im Café Pfusch trifft Nachhaltigkeit auf französische Spezialitäten und Vintage-Flair. Während das Interieur mit seinen Möbeln aus den 70er Jahren eine gemütliche und alternative Atmosphäre kreiert, gehen Sortiment und Vision des Cafés in die komplett entgegengesetzte Richtung: Es gibt feine französische Spezialitäten wie zum Beispiel Kuchen, Törtchen und selbst gebackene Croissants – alles in vegan. Außerdem wird der Kaffee hier mit Bio-Kuhmilch und Hafermilch angeboten. Einen Freisitz gibt es auch. Kurzum: Echt schön hier! 🪴


Ulm
Der Höchste der Welt
Der Ulmer Münster oder das Ulmer Münster ist einfach nicht zu übersehen. Klar, dieser hat ja auch mit 161,5m den höchsten Kirchturm der Welt, sogar größer als der Kölner Dom. Dieses Bauwerk ist wirklich beeindruckend, unbedingt auch von Innen anschauen - kostenloser Eintritt. 1347 war Baubeginn, sie wurde aber erst 1890 fertiggestellt. Seitdem bietet sie im Innenraum Platz für bis zu 20.000 Menschen. Last but not least, der Ulmer Münster selber ist wie durch ein Wunder im Krieg unbeschädigt geblieben.


Chemnitz
Geheimnisvolle Gewölbe und Gründerzeitromantik
Durchstreife historische Straßenzüge, gesäumt von prachtvollen Fassaden des Gründerzeitalters, und tauche unter die Erde in ein Labyrinth aus alten Kellergewölben, die einst als riesiger Bierkeller dienten. Überirdisch locken gemütliche Cafés und Boutiquen, während unterirdische Führungen durch das weit verzweigte Netz verborgener Gänge führen, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.
Der Kaßberg ist eines der größten zusammenhängenden Jugendstil- und Gründerzeitviertel Europas.


Ulm
Barocke Pracht erleben
Berühmt ist das einstige Benediktinerkloster vor allem für seinen barocken Bibliothekssaal mit seinem reichen Schmuck aus Fresken und Skulpturen. Aber auch die wunderbare Klosterkirche St. Martin besitzt bis heute eine große Bedeutung. Der Bau wirkt von außen monumental und streng durch die nie vollendete Fassade. Der helle Kirchenraum mit den grandiosen Deckenfresken steht am Übergang vom Spätbarock zum Frühklassizismus. Ein besonderes Besucherhighlight ist das ›Museum im Konventbau‹. Es stellt das Leben der Untertanen im Klosterstaat ins Blickfeld. Sie waren es, die mit ihren Diensten und Abgaben dafür sorgten, dass Wiblingen nicht nur Ort des Gebets, sondern zugleich ein florierender Wirtschaftsbetrieb war.
Unser Tipp: mit der UlmCard erhaltet ihr kostenlosen Eintritt zum Museum und zum Bibliothekssaal.


Erfurt
Eine wahre Augenweide
Die Krämerbrücke ist zweifellos ein Muss für jeden Besucher dieser charmanten Stadt. Eines der Wahrzeichen schlechthin und eine der wenigen komplett bebauten und bewohnten Brücken in Europa, ist sie eine wahre Augenweide. Nur die Ponte Vecchio in Florenz kann ihr in dieser Hinsicht Konkurrenz machen, aber die Krämerbrücke hat ihren eigenen einzigartigen Reiz.
Während eines Spaziergangs über die Brücke tauchen Sie in eine lebendige Atmosphäre ein. Entlang der Straße reihen sich kleine, individuelle Geschäfte, Kunstgalerien und Cafés aneinander. Hier finden Sie nicht nur typischen Touristen-Nippes, sondern auch wirklich schöne und einzigartige Dinge. Von handgefertigtem Kunsthandwerk über lokale Thüringer Spezialitäten bis hin zu einigen der besten Schokoladenkreationen nördlich des Äquators bei Goldhelm Schokolade, gibt es hier viel zu entdecken.
Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, sich hinter die Krämerbrücke ans Ufer der Gera zu setzen. Dies ist Erfurt-Feeling pur und wird Ihnen unvergessliche Momente der Entspannung bescheren.


Willingen (Upland)
Panoramablick vom Gipfel im Upland
Hoch oben auf dem Willinger Hausberg thront der imposante Hochheideturm. Mit einer Höhe von 875 Metern ist er der höchste Aussichtspunkt in Nord-West-Deutschland und garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Auf dem Weg zur Aussichtsplattform begeistert der Blick auf die wunderschöne Sauerländer Bergwelt.
Der Aufstieg kann bequem mit der barrierefreien Ettelsberg-Kabinenseilbahn oder dem K1-Sessellift bewältigt werden. Wenn du es sportlicher magst, hast du eine Vielzahl von Wanderwegen und Bikestrecken zur Auswahl, um den Berg zu erklimmen. Für Liebhaber historischer Ereignisse bietet der Hochheideturm ein interessantes Museum.
Darüber hinaus gibt es auf dem Gipfel einen Fotopoint, an dem du spektakuläre Aufnahmen machen kannst. Ein Muss für jeden, der die Schönheit der Natur hautnah erleben möchte.


Butjadingen
Panoramausblick auf die Nordsee
Auf einem beeindruckenden 45 Meter hohen Leuchtturm, der 2012 außer Betrieb genommen wurde, können zwei Aussichtsplattformen in 18,40 und 34,50 Meter Höhe erkundet werden. Von dort aus eröffnen sich atemberaubende Blicke auf den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, die malerische Landschaft Butjadingens und die Hafenstadt Wilhelmshaven mit dem Jade-Weser-Port.
An den Wochenenden können Besucher von 15:00 bis 17:00 Uhr die Aussicht genießen. Für Gruppen ab 10 Personen sind auch individuelle Besichtigungstermine möglich.


Hemer
Panoramablick über das grüne Sauerland
Ein imposantes Wahrzeichen Hemers, das über 200 Stufen erklommen wird. Auf dem Weg nach oben bieten sich immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das Sauerland. Oben angekommen, belohnt der Turm mit einer grandiosen Aussicht auf die Stadt und die umliegende Natur. Bei klarem Wetter kann man sogar bis zum Ruhrgebiet blicken.
Der Jübergturm ist nicht nur ein Highlight für Wanderer und Naturliebhaber, sondern auch für Fotografen und alle, die sich an der Schönheit der Landschaft erfreuen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, denn der Turm bietet zu jeder Jahreszeit eine andere Perspektive auf die Natur und die Stadt.


Chemnitz
Aufgeblickt
Das Wahrzeichen des Chemnitzer Stadtteils Sonnenberg überragt mit seinem Doppelhelm-Turm nicht nur von Weitem: Zwischen typischer Altbau-Architektur und sozialistischer Lückenbebauung sticht die St. Markuskirche auch architektonisch wie kein anderes Bauwerk des Stadtteils heraus.
Der rotbraune Backsteinbau steht unter anderem auch für das starke Bevölkerungswachstum der Stadt Chemnitz und im Besonderen des Stadtviertels Sonnenberg. Daraufhin wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Kirchgemeinde gegründet und mit der St. Markuskirche ein neues Gotteshaus gebaut.


Ulm
Malerisch schräg!
Manch einer sagt, wer die Altstadtgassen mit ihren Fachwerkhäusern und den kleinen Brücken über die Blau bei einem Besuch in Ulm nicht gesehen hat, hat Ulm nicht gesehen.
Stimmt. Hier gibt es einfach wirklich so viel Schönes zu entdecken in den kleinen Gassen. Fast wie eine Stadt in der Stadt. Echt einzigartig. Einfach malerisch. Teilweise etwas schräg. Absolut sehenswert.


Düsseldorf
Luftiger Ausblick über die Rheinmetropole
Um einen Überblick über Düsseldorfs geografische Gegebenheiten zu bekommen, gibt es keinen besseren Ort als den Rheinturm. Hier, auf 172,5 Metern Höhe, eröffnet sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama der Stadt. Von MedienHafen über die Altstadt, den Hofgarten bis zur Königsallee und dem Rhein mit seiner Brückenfamilie - alles liegt dir zu Füßen. Im japanischen Restaurant Qomo im Turm kannst du diesen Ausblick bei Sushi und Misosuppe genießen, während sich das Lokal in 72 Minuten einmal um die eigene Achse dreht.


Cuxhaven
Wo die Elbe endet...
...und die Nordsee anfängt. Um diesen geografisch wichtigen Punkt sichtbar zu machen, brannte früher in der Kugelbake nachts ein Feuer und diente so den Seefahrern als Orientierungshilfe.
Heute hat die Kugelbake ihre eigentliche Bedeutung zwar verloren, denn die moderne Radarlotsung hat ihre Aufgabe übernommen. Dennoch ist die Kugelbake noch ein beliebtes Ausflugsziel, denn sie kennzeichnet den nördlichsten Punkt Niedersachsens und steht unter Denkmalschutz.
Übrigens: Die Auswanderer, die früher von Cuxhaven aus ihren Seeweg nach Amerika antraten, nahmen häufig den Anblick der Kugelbake als letzte Erinnerung an ihre Heimat mit auf den Weg.


Stuttgart
Notre‐Dame von Stuttgart
Die Johanneskirche am Feuersee – wohl eine der schönsten Kirchen Stuttgarts. Manche nennen sie liebevoll „Notre‐Dame von Stuttgart“.
Was dem aufmerksamen Betrachter sofort auffällt: dem Kirchturm fehlt die Spitze. Turm und Kirche wurden nämlich im zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe stark zerstört.
Die Kirche ohne Spitze liegt idyllisch auf einer künstlich geschaffenen Halbinsel im Feuersee. Wenn man sich auf der Uferpromenade niederlässt, hat man einen wunderschönen Blick – und mit etwas Glück zeigen sich sogar die Bewohner des Feuersees: die Wasserschildkröten, die sich bei warmen Temperaturen gerne im Uferbereich sonnen.